SOZIALES ENGAGEMENT: 5. - 7. KLASSE
„Sei der Unterschied!“ – soziales Engagement
Wir wünschen uns als Schule, dass jedes Kind schon ab der 5. Klasse spürt, dass es durch sein eigenes Engagement „die Welt ein Stückchen besser machen“ und damit auch jede und jeder Verantwortung übernehmen kann.
Gedacht ist dabei im Rahmen des „Sei der Unterschied!“-Projekts an kleinere und größere soziale und der Allgemeinheit dienende Aufgaben in der Schule oder in der unmittelbaren Nachbarschaft der Kinder, die sie über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Monate) außerhalb des Regelunterrichtes übernehmen wollen.
Die Schülerinnen und Schüler werden hierbei durch Ideen und niedrigschwellige Vorgaben unterstützt und vor allem die Religionslehrkräfte stehen ihnen mit Rat zur Seite und erinnern sie immer wieder. Es ist uns dabei besonders wichtig, dass sie mit den Eindrücken und Erfahrungen nicht allein gelassen werden, sondern diese im Rahmen ihrer Klassengemeinschaft und vor der Elternschaft präsentieren. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler wohlverdiente Anerkennung gewinnen und sie werden darin bestärkt, diesen Weg fortzusetzen.
Für die 5. bis 7. Klasse stellen wir uns folgende verbindliche Rahmenbedingungen vor:
Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn jedes Schuljahres über die Klassleitungen zwei Formulare: eine Liste, auf der sie die Unterschriften zu den zwölf abgeleisteten Stunden sammeln, und einen Dokumentationsbogen. Hier ist Platz für Fotos, Gedanken, Gefühle und Beschreibungen der Tätigkeit(en). Diese Bögen werden dann am letzten Elternabend im Schuljahr der Gruppe und beim Schulfest im Klassenraum präsentiert, sodass jedes Kind seinen Moment der Anerkennung erhält. Jedes Klassenteam aus Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Erziehungsberechtigten wählen auch eine Repräsentantin/einen Repräsentanten aus, die/der die Klasse beim Schulfest dann vertritt. Der genaue Rahmen dieser Repräsentation ergibt sich durch das Programm des Schulfestes. Die Klassleitung kontrolliert am Ende des Schuljahres, ob die Unterschriften vollzählig sind, die Dokumente behalten die Kinder, da sie diese gut für etwaige Bewerbungen gebrauchen können.

